Archiv für Entwurf

20. November 2009 | Human Resources

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25. Mai 2009: Wie die Eichhörnchen

Posted in Brainpower, Durchhalten!, Employee of the Day, Filmproduktion, Layout, Produktionstagebuch with tags , , , , , , on Mai 25, 2009 by trickfilmgestalter

Wir sind – immer noch – am Layouten / Hintergrundmalen … nähren uns wie die Eichhörnchen … oder so.

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Hier haben wir eine kleine Logistik der 78 Hintergründe, die im Film auftauchen werden. Überall dort, wo noch keine Häkchen sind, fällt der Sommerurlaub dieses Jahr flach. Aber (und darüber freuen wir uns) die Menge des Abgearbeiteten wächst kontinuierlich und unsere Welt wird praktisch täglich greifbarer!

Unsere Arbeitsteilung sieht im Moment so aus, dass Alex die Layouts entwirft und Christoph die Hintergründe malt; im folgenden anschaulich gemacht am Beispiel des Hintergrunds, den wir momentan in Arbeit haben.

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30. April 2009 | Ganze zwei Sekunden!

Posted in Architektur, Durchhalten!, Employee of the Day, Layout, Produktionstagebuch, Spaß with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on April 30, 2009 by trickfilmgestalter

Wir blicken auf etliche Tage Arbeit für einen einzigen Hintergrund:
Haufenweise Herantastungsskizzen, lupenreine Layouts und knackige Kolorierung haben sich aber gelohnt!

Da das Treppenhaus ganze zwei Sekunden zu sehen ist, könnte sich die Frage stellen, ob wir
a) total beknackt,
b) null wirtschaftlich
c) oder einfach nur mit Leidenschaft dabei sind.

Das Treppenhaus

Wer die Frage richtig beantwortet, wird von uns zum Mitinsassen des Tages gewählt.

24. April 2009 | Momentaufnahme

Posted in Architektur, Employee of the Day, Layout, Produktionstagebuch, Technik with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on April 24, 2009 by trickfilmgestalter

Was machen wir eigentlich im Moment?

Wir sind gerade in der Layout- und Hintergrundphase: D.h. wir entwerfen unsere Schauplätze als Konturzeichnungen und arbeiten sie dann zu farbigen Hintergründen aus. Im Hinblick auf die Animation impliziert das auch schon einige technische Überlegungen: Wie/wo bewegt sich eine Figur/ein Objekt durch die Szene, wie groß müssen Türen, Gebrauchsgegenstände usw. sein? Auch die Kameraperspektive spielt eine große Rolle, zumal wir sie als Zeichner (im Gegensatz zu allen dreidimensionalen Spielarten von Film) nur unter zusätzlichem Aufwand ändern können. Alles wird verbindlich festgelegt.

Damit wir möglichst keine Fehler einbauen, scribbeln wir uns die Situationen vorher vor und machen Farbstudien. Vor ein paar Wochen ist das teilweise noch analog passiert, sprich mit Papier und Bleistift. Mittlerweile hat uns die Digitalisierung aber flächendeckend ereilt. Nahezu alles entsteht jetzt auf den Cintiqs, und wir finden sie soweit sehr angenehm!

Interessante Rückkopplungseffekte, die sich dabei ergeben: Wenn man doch mal wieder konventionell zeichnet und auf „Undo“ gehen möchte, aber nicht kann. Oder man zeichnet digital – und greift unwillkürlich nach dem Bildschirm, um das Papier vor- und zurückzublättern. Pustekuchen.

Nachfolgend ein paar Beispiele, die einen Einblick in die Welt geben, die wir uns ausgedacht haben.

HAPPA HOMES Wohnblock Entwurf So sieht ein Wohnblock unserer Protagonisten aus.

Layout am Morgen

Barbra's BettStory-Scribbels und ein daraus entstandener
Hintergrund B1: Barbras Bett

Treppenhaus Entwurf 1Treppe Entwurf 2Zwei verschiedene Treppenhaus-Ansichten und Farbstimmungen.

FahrstuhlLayout-Vorstudie mit Vern im Fahrstul.

15. April 2009 | Endlich & Hurra: It’s Springtime!

Posted in Brainpower, Character Development, Durchhalten!, Employee of the Day, Layout, Produktionstagebuch, Spaß with tags , , , , , , , , , , , , , on April 15, 2009 by trickfilmgestalter

Die Fenster sind geputzt, die Festplatten aufgeräumt. Dabei wieder ein Relikt entdeckt.

Das ist ein erstes Inspirational, ein Entwurf einer möglichen TV-Sequenz:
Wetter – Glückspillen – Putzwahn – wenn da mal kein echtzeitlicher Zusammenhang besteht …

3. April 2009 | Kill Your Darlings, Vol. 2

Posted in Character Development, Employee of the Day, Inhalt, Produktionstagebuch, Spaß with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on April 3, 2009 by trickfilmgestalter

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Eine idyllische Waldlichtung; darunter der O-Ton von zwitschernden Vögeln, Blätterrauschen und Bachplätschern. Niedlich-kleine Kreaturen tummeln sich …

Niedliche Tierchen Entwürfe

Generell sind wir ziemlich lieb zu Tieren. Nur manchmal, da heisst es Kill your darlings!

Wir brüten über EMPLOYEE OF THE DAY schon ein Weilchen, und da passiert es, dass man Ideen über lange Zeit entwickelt, lieb gewinnt – und dann ganz unvermittelt und punktuell verwirft (so wie Sigmund). Das kann aus ökonomischen Gründen geschehen, was dann eindeutig traurig ist. Oder aber es passiert, weil die Geschichte als Gesamtes im Lauf der Zeit weiter gewachsen ist, die entsprechende Idee aber nicht mehr. Und auch wenn es im ersten Moment weh tut – wie das bei Abschieden so ist – und man nicht gleich begreift, was man eigentlich macht, sagt man dann einfach: Tschüss – oder eben Kill your Darling! Da ist es mit der Dramaturgie wie mit der Bildhauerei und für uns wieder mal eine aufschlussreiche Erfahrung mehr.

Zu den putzig-possierlich tummelnden Tierchen gesellte sich übrigens noch ein Spinnenroboter.

Scribble Spinnenroboter

Szene Massaker

9. März 2009 | Gestatten, Sigmund.

Posted in Animation, Character Development, Employee of the Day, Filmproduktion, Inhalt, Layout, Produktionstagebuch with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on März 9, 2009 by trickfilmgestalter

Character DevelopmentSchritt 1: Character Development

Der nette Kerl hier ist Sigmund. Sigmund war unser bad guy – und das für immerhin über ein Dutzend Drehbuchfassungen. Bis zu dem Punkt, da wir gemerkt haben, dass er in der Geschichte keinen Platz mehr hatte und wir ihn folgerichtig eliminiert haben. Schade eigentlich, denn wir mochten ihn ziemlich gerne. Er stand nämlich nicht nur für die bösen Unternehmerheuschrecken und wäre insofern sehr zeitgemäß gewesen, sondern war darüber hinaus auch ein bischen medikamentensüchtig und psycho. Alles Eigenschaften, die wir unseren Wirtschaftsführern ja bedenkenlos zutrauen.

Sigmund hat übrigens nichts mit Freud zu tun (es sei denn unterbewusst)

Plastilin Vorlage

Schritt 3a: Eine Plastilin-Vorlage kann ungemein helfen, eine zweidimensionale Figur dreidimensional zu denken.

Turnaround Kopf

Schritt 3b: Turnaround Kopf


Facial Expressions

Schritt 4: Facial Expressions

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Schritt 5: Fortgeschrittene Entwürfe

Sigmund wird belohnt

Schritt 6: Sigmund in geplanter Aktion (Storyboard Auszug)

2. März 2009 | Neun Zonen und der Horizont

Posted in Architektur, Employee of the Day, Layout, Produktionstagebuch with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , on März 2, 2009 by trickfilmgestalter

Heute zeigen wir neun elementare Zonen einer harmonischen Kollaboration.Quartiersmanagement

Zone 1: HighTech findet ihren Einzug – papiersparend und direkt auf den Bildschirm gezeichnet.
Zone 2: Auf dem Schirm: Eine Entwurfsskizze für unseren Stadt-Horizont.
Zone 3: Das Zentrum – belebt und belagert von unseren Stadtstreichern Paule und Alvin.
Zone 4: Der Fernsehturm darf nie fehlen.
Zone 5: Unsere Klimaanlage
Zone 6: Die Layout-Liegewiese
Zone 7: Ein Klassiker – robust, flexibel und Anker für unser Handwerk.
Zone 8: Das berühmte Alexanderviertel.
Zone 9: Schließlich am Stadtrand das allseits geschätze Naherholungsgebiet „Blaues Wunder“.

Hinter dem Hintergrund
Horizont A: Vom Entwurf (siehe Punkt 1 & 2) zum Produktionshintergrund.