Archiv für Bleistift

01. März 2010 | Sprung ins kalte Wasser … Jumping in at the Deep End

Posted in Animation, Brainpower, Character Development, Durchhalten!, Employee of the Day, Filmproduktion, Produktionstagebuch, Spaß with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on März 1, 2010 by trickfilmgestalter

Momentan stecken wir in Software-Evaluation… auf der Suche nach dem optimalen Animationswerkzeug. Nachdem wir diesbezüglich in Photoshop schon einiges durchexerziert haben (was übrigens nicht so unpraktikabel war, wie man vielleicht meinen könnte), naht nun unweigerlich der Punkt, da wir für für die Animation ein eigenes Programm benötigen – sprich eines, in dem man so animieren kann wie an einem klassischen Leuchttisch mit Papier, Bleistift, Drehscheibe und Unterlicht. Was das angeht, sind wir noch komplett unbeleckt und springen ins kalte Wasser. Wir haben uns mal die Demoversion von TV Paint angeschaut… und gelangen nach Herumprobieren, Herumfluchen und einigen Fingerübungen zu folgenden Zwischenergebnissen (das erste Studienjahr Filmhochschule lässt grüßen):

Und dann fiel uns ja noch auf: Das Studio – und mit ihm der Blog – sind dieser Tage ein Jahr alt respektive online! – Ein Jahr, das, wie wir finden, rapide verflogen ist, dafür aber für das Projekt etliche Wegmarken bereit hielt: von der Fertigstellung der Layouts und Backgrounds über die finalisierten Character Designs bis zum getimten Animationslayout. Und parallel dazu natürlich noch Brötchen verdienen. Wir freuen uns, dass wir so weit gut zusammen funktionieren, bis dato keine nennenswerten Stolpersteine am Wegesrand aufgetaucht sind (wir haben sogar Spaß!) und wir unsere Arbeit (trotz Berlin-Mitte vor der Haustür) in ruhiger, heimeliger und täglich verkaterter Atmosphäre tun können. Glückwünsche jeglicher Art nehmen wir hier gerne entgegen …

Katerfreude: Storyboard jetzt in Farbe!

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These days we’re deep into evaluating software … in search for nothing but the best animation tool. We’ve had quite some ‚training lessons‘ in Photoshop already (which turned out to be not that impractical as one might think); but now we finally must purchase an appropriate program – one that we can use like an oldfashioned lightbox with an animation disc, paper and pencil. Concerning this we’re absolute newbies, jumping in at the deep end. We had a look at the demo version of TV Paint and after some trial and error, swearing and practising like back in film school days we’re facing the first results (see above).

Besides we noticed that the studio – and this blog – got one year old! Time passed by way too fast; but anyway there were several milestones along the way such as finishing the layouts and backgrounds, the character designs and the animation layout, and, last but by no means least, earning money for a living. We’re very glad that our collaboration has flown smoothly so far and we didn’t encounter any major stumbling blocks (oh yes, we have fun, too!). And the best thing is: Despite having the heart of Berlin at our very doorstep we work in a quiet and comfortable atmosphere, two male cats playing around our feet every day. Happily accepting any congrats …

24. April 2009 | Momentaufnahme

Posted in Architektur, Employee of the Day, Layout, Produktionstagebuch, Technik with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on April 24, 2009 by trickfilmgestalter

Was machen wir eigentlich im Moment?

Wir sind gerade in der Layout- und Hintergrundphase: D.h. wir entwerfen unsere Schauplätze als Konturzeichnungen und arbeiten sie dann zu farbigen Hintergründen aus. Im Hinblick auf die Animation impliziert das auch schon einige technische Überlegungen: Wie/wo bewegt sich eine Figur/ein Objekt durch die Szene, wie groß müssen Türen, Gebrauchsgegenstände usw. sein? Auch die Kameraperspektive spielt eine große Rolle, zumal wir sie als Zeichner (im Gegensatz zu allen dreidimensionalen Spielarten von Film) nur unter zusätzlichem Aufwand ändern können. Alles wird verbindlich festgelegt.

Damit wir möglichst keine Fehler einbauen, scribbeln wir uns die Situationen vorher vor und machen Farbstudien. Vor ein paar Wochen ist das teilweise noch analog passiert, sprich mit Papier und Bleistift. Mittlerweile hat uns die Digitalisierung aber flächendeckend ereilt. Nahezu alles entsteht jetzt auf den Cintiqs, und wir finden sie soweit sehr angenehm!

Interessante Rückkopplungseffekte, die sich dabei ergeben: Wenn man doch mal wieder konventionell zeichnet und auf „Undo“ gehen möchte, aber nicht kann. Oder man zeichnet digital – und greift unwillkürlich nach dem Bildschirm, um das Papier vor- und zurückzublättern. Pustekuchen.

Nachfolgend ein paar Beispiele, die einen Einblick in die Welt geben, die wir uns ausgedacht haben.

HAPPA HOMES Wohnblock Entwurf So sieht ein Wohnblock unserer Protagonisten aus.

Layout am Morgen

Barbra's BettStory-Scribbels und ein daraus entstandener
Hintergrund B1: Barbras Bett

Treppenhaus Entwurf 1Treppe Entwurf 2Zwei verschiedene Treppenhaus-Ansichten und Farbstimmungen.

FahrstuhlLayout-Vorstudie mit Vern im Fahrstul.