Archive for the Animation Category

25. Oktober 2014: EMPLOYEE OF THE DAY Trailer

Posted in Animation, Employee of the Day, Uncategorized with tags , , , , , , on Oktober 25, 2014 by trickfilmgestalter
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11. April 2013 | Rauchsäulen, Licht, ein Schmetterling … columns of smoke, lights, and a butterfly

Posted in Animation, Brainpower, Durchhalten!, Employee of the Day, Filmproduktion, Produktionstagebuch, Technik, Uncategorized with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on April 11, 2013 by trickfilmgestalter

Während sich aus der Ursuppe allmählich die finale filmische Gestalt herausschält, werden die Rauchsäulen über unseren Köpfen länger.

Alex frisst sich seit einiger Zeit durch mehrere tausend Rohzeichnungen wie die kleine Raupe Nimmersatt… und harrt schon sehnsüchtig darauf, dass er endlich ein Schmetterling werden darf. An seiner Arbeit (Clean Up/Reinzeichnung) lässt sich das sich lichtende Chaos exemplarisch veranschaulichen:

Vern rough

vorher

Vern clean

nachher

Christoph indessen überarbeitet unsere Hintergründe, macht das Licht konsistent und absolviert nebenbei einen Crashkurs in After Effects – womit wir letztlich alles zusammenschrauben. Seine erste schöne (und zugleich umfängliche) Aufgabe besteht darin, Werbefilme in diverse Schaufenster respektive Straßenszenen einzumontieren. Im Einzelfall beläuft sich das auf etliche Dutzend pro Einstellung, mit anderen Worten: Auch über dem Rechner wird die Rauchsäule größer.

Hier ein halbwegs überschaubares Beispiel:

Bildschirmfoto 2013-04-04 um 19.21.26

Die Filmchen selbst erstellt mit sicherem Händchen fürs Design Fabian Hofmann, der sich normalerweise mit Brillen beschäftigt (was für ein Zufall!), darüber hinaus aber so viele andere Talente hat, dass wir ihn an dieser Stelle mal gerne und gezielt bewerben wollen: http://www.fmhofmann.com, http://www.coblens.com

Seit neuestem haben wir auch Patrick Richter im Boot, der uns insbesondere bei der Lichtsetzung unterstützt und dafür sorgen wird, dass all die Werbeschildchen im obigen Bild Leben bekommen: http://voodoopimp.carbonmade.com.

Und so wie’s momentan aussieht, mögen dies auf der Reststrecke nicht die letzten helfenden Hände gewesen sein.
Wir atmen tief (!) durch und sagen allen schon jetzt: Danke!!!

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While the final shape of our movie evolves out of the primordial soup step by step columns of smoke begin to thicken above our heads.

Alex has been feeding on thousands of rough drawings for some time now, like „the very hungry caterpillar“ … and awaits impatiently to transform into a butterfly.  His continuous work from rough animation to the clean ups of his characters exemplifies progress from chaos to the light at the end of the tunnel.

Meanwhile Christoph jumped into the blue-pencils of the backgrounds focusing on the consistency of mood lighting. And as if there wouldn’t be easier things to accomplish he just learns about the complexity of After Effects, our compositing software. One of his first tasks includes the montage of commercial clips into a large number of „black windows“ spread over several street backgrounds. In a worst case there are many dozens per take – or in other words: We also expect columns of smoke above our rendering machines soon.

Above you can see one (more or less) simple example.

Having a knack for design Fabian Hofmann developed these little moving advertisements for us although his usual business is the design and development of prescription and sun-glasses (what an incident!). Building on that and his many other talents we can highly recommend to look at his portfolios: http://www.fmhofmann.com, http://www.coblens.com

Recently we have another supporter with us: Patrick Richter (http://voodoopimp.carbonmade.com.) will help us improve the lighting and bring some life into hundreds of advert street signs in our world.

As it feels like for now we hope to receive more helping hands on this last run.
Taking a deep breath (!) we  express our gratitude by now!!!

07. November 2012 | Zeit zu Form … how time turns into form

Posted in Animation, Brainpower, Durchhalten!, Employee of the Day, Inspiration, Layout, Produktionstagebuch, Spaß, Technik with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on November 8, 2012 by trickfilmgestalter

Was ensteht, wenn man versucht, eine animierte Bewegung in einem einzigen Bild zu komprimieren? – Organische Gebilde von ganz eigenem Reiz, wie man sie oben sieht. Manche sagen „Animationsblume“ dazu, treffend wäre vielleicht auch Animationsgeologie: wie der Schnitt durch eine Erdschicht, in der man die Entwicklung von Jahrmillionen sieht… gut, bei uns eher von Sekundenbruchteilen.

Was man in einem solchen Bild lesen kann, ist vor allem Dynamik: Wie schnell und schockartig etwas passiert, oder auch wie ebenmäßig-kontinuierlich. Faszinierend ist, wie Zeit hier unverhofft zu Form wird – und die Entstehung von Film und Bewegtbild mit der Entwicklung der abstrakten Kunst mehr zu tun hat, als man im ersten Moment vielleicht denkt.

Danke für die Blumen, Jimmy!!!

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What does result from compressing an animated movement into a single image? – Organic shapes of a peculiar beauty, like pictured above. Some call these ‚animation flowers‘, but one could as well use the term animation geology: like a layer of earth revealing millions of years… well, or split seconds in this case.

What you can read out of it first and foremost is dynamics: Does something take place rapidly and abruptly – or rather evenly and continuously? It is fascinating how time turns into form here – and a sort of proof that the birth of film and abstract art at about the same time couldn’t just have happened by coincidence.

Thanks for the flowers, Jimmy!!!

17. Mai 2012 | Je stiller wir werden … the quieter we get …

Posted in Animation, Brainpower, Character Development, Durchhalten!, Employee of the Day, Filmproduktion, Produktionstagebuch, Spaß with tags , , , , , , , , , on Mai 17, 2012 by trickfilmgestalter

… desto produktiver wird hinter den Kulissen gewerkelt. Unser Abarbeitsstatus in der Animation hat den Gipfel deutlich hinter sich gelassen – beide Hauptprotagonisten sind fertig animiert.

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Unsere Nebenfigur Jenny bringt uns laufend zum Lachen, und der Showmaster ist gerade zum Leben erwacht. Wir machen munter weiter.

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… the harder we work behind the curtain. Animationwise we have passed the peak of the mountain and we are proud to see our main characters having come to life completely. Besides it is big fun watching our side character Jenny progress – and the showmaster has just stepped into life. We continue our journey animated.

01. Dezember 2011 | Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne … There’s magic in every new beginning

Posted in Animation, Employee of the Day, Produktionstagebuch, Spaß, Uncategorized with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on Dezember 1, 2011 by trickfilmgestalter

Erinnert sich noch jemand an Jenny (Blog-Eintrag vom 9. September 2009)? – Nachdem unser männlicher Protagonist Vern mittlerweile erfolgreich abgearbeitet ist und Barbra ebenfalls mit großen Schritten auf ihre Komplettierung zugeht, widmet sich Alex seit nunmehr zwei Wochen der Wuchtbrumme von EMPLOYEE OF THE DAY. Soll keiner sagen, er habe den Schalk nicht bemerkt …

Hier sehen wir sie auf dem Weg zur Arbeit – und das ist erst der Anfang.

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Do you remember Jenny (blogged on September 9th, 2009)? – After having successfully finished animation on Vern, the male protagonist, and bringing Barbra ever closer to completion Alex‘ full dedication has shifted to Jenny and he’s worked on our female fatso for two weeks now. Honi soit qui mal y pense!

Here we have her on her way to work – and that’s just the beginning.

13. Oktober 2011 | Mehr als die Summe der Teile … More than the sum of its parts

Posted in Animation, Durchhalten!, Employee of the Day, Filmproduktion, Produktionstagebuch with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on Oktober 13, 2011 by trickfilmgestalter

Während wir uns „Die Arena“ als Hörbuch reintun und gebannt lauschen, wie sich die Dinge in Stephen Kings fiktiver Welt entwickeln, ist nebenher etwas ganz anderes und Tolles passiert: Unsere eigene Welt hat zu atmen angefangen wie ein kleiner Mensch, der im Ultraschallbild erkennbar wird. Das heisst auch, dass er noch wachsen muss, bis er groß ist. Aber die ersten Atemzüge sind heftig, unverkennbar und vom klaren Wunsch zu existieren beseelt.

Also, noch mal weniger blumig: Nach der letzten Aktualisierung unseres Leicareels hatten wir zum ersten Mal übereinstimmend das Gefühl, dass das, was wir seit einiger Zeit fabrizieren, ein stimmiges Ganzes ergibt. „Es wird ein Film draus“, sagt man in so einem Moment gern, und man kann es nicht besser ausdrücken. Immer größere Abschnitte der Leica, die bis dahin nur aus statischen Storyboard- und Layout-Eindrücken bestanden, füllen sich mit fertiger Animation, teilweise sogar schon koloriert und mit ersten Effekten versehen; Farben, Schatten und Licht beginnen plötzlich eine visuelle Klammer zu bilden und die Beispielmusik eine akustische. Mit seltener Klarheit beginnt man auch zu erkennen, was funktioniert und was nicht, was kürzer ausfallen oder eventuell noch mal neu gemacht werden sollte: ein untrügliches Zeichen dafür, dass der Film zu etwas heranwächst, was mehr bildet als nur die Summe seiner Teile und, wenn man so möchte, seine eigene innere Logik durchzusetzen beginnt.

Dahinzukommen hat ein liebes langes Weilchen gedauert. Trotzdem entsinnen wir uns, dass das bei früheren Filmen ähnlich war. Dass man erst Material sammelte, zusammentrug, konstruierte – immer mit der vagen Hoffnung im Hinterkopf, dass das Konstrukt auch Sinn macht. Denn so kleinteilig, wie Animation als Prozess ist, sieht man schon mal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Und dann ist da dieser Moment des „Umkippens“: wenn quasi genügend kritische Masse vorhanden ist um eine Kettenreaktion auszulösen. Vielleicht ist es sogar das größte Glücksmoment innerhalb einer Produktion. Wir sind zuversichtlich und fragen uns, ist das schon das Bergfest?

Sich verdichtende Eindrücke ... impressions building up

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While being glued to the audiobook of „The Dome“ and listening to how things evolve in that ficticious world by Stephen King something great happened: our own world began to breathe like a little human appearing on a sonogram. This naturally implies that it still has to grow until it is going to fledge. Anyhow the first intakes of breath are strong, unmistakable and longing for existence.

So again, less flowery: after the last update of the leica reel we both felt for the first time that our work comes together as a whole. „It’s becoming a movie“ one is likely to say – simply there is no better expression. So far we only had static storyboard and layout images for the leica which by now turn into ever bigger sections filled with animation. Some parts are even colored and making use of effects. Colors and lighting begin to build a framework for the visual, muscial drafts one for the accustic. In a moment of clarity we recognize what works and what does not, where timing needs to be adjusted and what should be improved: a clear message that the film grows into something that is more than just the sum of its parts and, if you will, has started to enforce its own internal logic.

It took quite a little while to get us there.  At the same time we recall that the process went similar when working on former projects. With the vague hope for a construct that makes sense in mind we carried together many individual components. For a process as intricate as animation one does not always see the wood for the trees. But finally with the critical mass assembled things start to shift and trigger a chain reaction. Perhaps it even marks the happiest moment within a production. Confidently we ask ourselves: are we over the hump already?

28. Juli 2011 | Sieht gut aus, oder? … We do have a look, don’t we?

Posted in Animation, Brainpower, Character Development, Durchhalten!, Employee of the Day, Produktionstagebuch with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on Juli 28, 2011 by trickfilmgestalter

Während Berlin in undefinierbar schwül-regnerischen Wetterlagen weilt, läuft im Studio nicht nur ein vierter Computer heiss. Barbra bleibt auch im Juli unsere Heldin und ist die erste, die sich in einer sauber-gezeichneten und kolorierten Einstellung präsentiert. In Verbindung mit dem Hintergrund und einem ersten Test mit Körperschatteneffekten führt uns die gerenderte Einstellung weg von einer Ahnung zu einem möglichen Endbild. Der Look des Filmes ist nun nicht nur  in den Hintergründen sichtbar, sondern entsteht auch durch die Charaktere. Das zeigt uns, dass wir – auch mit Hilfe noch weiterer Tricks – uns auf dem richtigen visuellen Weg für unser Projekt befinden.

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While Berlin struggles with undefinable meterological conditions it’s not only a forth computer which heats up the studio. Even in July our character Barbra stars as the heroine, presented here in a first take fully cleaned and colored. Put on the background and combined with a first trial of body shadow effects a newly rendered image takes us from an idea to a possible visual result. Having established the look of the movie in the backgrounds already it now unfolds through the characters, too. This illustrates that we – together with some more magic to come – seem to be on the right track for the visualization of our project.