3. April 2009 | Kill Your Darlings, Vol. 2

Eine idyllische Waldlichtung; darunter der O-Ton von zwitschernden Vögeln, Blätterrauschen und Bachplätschern. Niedlich-kleine Kreaturen tummeln sich …

Generell sind wir ziemlich lieb zu Tieren. Nur manchmal, da heisst es Kill your darlings!
Wir brüten über EMPLOYEE OF THE DAY schon ein Weilchen, und da passiert es, dass man Ideen über lange Zeit entwickelt, lieb gewinnt – und dann ganz unvermittelt und punktuell verwirft (so wie Sigmund). Das kann aus ökonomischen Gründen geschehen, was dann eindeutig traurig ist. Oder aber es passiert, weil die Geschichte als Gesamtes im Lauf der Zeit weiter gewachsen ist, die entsprechende Idee aber nicht mehr. Und auch wenn es im ersten Moment weh tut – wie das bei Abschieden so ist – und man nicht gleich begreift, was man eigentlich macht, sagt man dann einfach: Tschüss – oder eben Kill your Darling! Da ist es mit der Dramaturgie wie mit der Bildhauerei und für uns wieder mal eine aufschlussreiche Erfahrung mehr.
Zu den putzig-possierlich tummelnden Tierchen gesellte sich übrigens noch ein Spinnenroboter.


April 3, 2009 um 8:31
schade eigentlich